Wartebereiche
Praxen, Kanzleien und Verwaltungen: hohe Nutzung, sichtbare Abnutzung an Armlehnen und Sitzvorderkanten.
Polster sind die Flächen mit dem höchsten Körperkontakt und der geringsten Reinigungsfrequenz im Objekt. Wartebereiche, Loungesofas und Konferenzstühle werden täglich benutzt, aber selten bearbeitet – bis der Zustand auffällt.
Polsterbezüge tragen in der Regel ein Pflegekennzeichen, das das zulässige Verfahren angibt – von wasserbasiert über lösemittelbasiert bis hin zu „nur absaugen“. Fehlt das Etikett, bestimmen wir das Verfahren über eine Testfläche an verdeckter Stelle.
Geprüft wird dabei immer die Farbechtheit: Ein leicht angefeuchtetes weißes Tuch zeigt sofort, ob Farbe abgibt. Erst danach wird die sichtbare Fläche bearbeitet.
Der Bedarf entsteht überall dort, wo viele wechselnde Personen dieselbe Sitzfläche nutzen.
Praxen, Kanzleien und Verwaltungen: hohe Nutzung, sichtbare Abnutzung an Armlehnen und Sitzvorderkanten.
Rückenlehnen und Sitzflächen mit Hautkontakt, oft heller Stoff und entsprechend empfindlich.
Repräsentative Stücke mit hohem Anspruch an das Erscheinungsbild und meist großen Flächen.
Zusätzlich Fett- und Getränkeflecken, dadurch häufigere Intervalle und intensivere Vorbehandlung.
Loser Schmutz und Partikel zuerst – sonst werden sie beim Anfeuchten gebunden.
Verdeckte Stelle anfeuchten, Farbabgabe und Materialreaktion beurteilen.
Gezielt und einzeln, passend zur Fleckenart statt flächendeckend.
Dosiert arbeiten, Restfeuchte aufnehmen, Lüftung sicherstellen.
Randbildung entsteht, wenn eine Teilfläche zu nass bearbeitet wird und der Übergang zur trockenen Fläche sichtbar bleibt – deshalb wird immer bis zur Naht gearbeitet, nie bis zur Fleckengrenze.
Nicht behoben werden können abgeriebene Bezüge, gebrochene Fasern, Tintenschäden, Ausbleichungen und Schäden am Polsteraufbau. Leder- und Kunstlederbezüge erfordern eigene Verfahren und werden nur nach gesonderter Vereinbarung bearbeitet. Neubezug und Aufarbeitung sind Handwerksleistungen.
Bei Trockenschaum meist ein bis zwei Stunden, bei Sprühextraktion vier bis sechs Stunden. Wir legen den Termin entsprechend auf den Tagesrand.
Nein. Frische Flecken haben deutlich bessere Chancen als alte, und Tinte, Farbe sowie manche Getränkeflecken können dauerhafte Spuren hinterlassen. Wir sagen vorher, was realistisch ist.
Ja, das ist der Regelfall. Nur bei sehr großen Mengen oder besonders empfindlichen Stücken kann eine Bearbeitung außerhalb sinnvoll sein.
Teppich- und Objektpositionen lassen sich gut im selben Termin abdecken.