Empfang und Wartebereich
Sichtbarste Fläche im Haus. Glas, Sitzmöbel und Bodenzone werden hier engmaschiger bearbeitet als im übrigen Objekt.
Im Büro entscheidet nicht die Fläche über den Aufwand, sondern die Zahl der Menschen und die Dichte der Kontaktflächen. Türklinken, Tastaturumfeld, Kaffeemaschine und Besprechungstische verursachen den größten Teil der wahrgenommenen Sauberkeit.
Der Eindruck eines Büros entsteht an wenigen Stellen: Empfang, Besprechungsraum, Teeküche, Sanitärbereich. Diese Punkte bekommen bei uns die höchste Frequenz, während Archiv-, Kopier- und Abstellflächen in einem längeren Turnus laufen.
Der Schreibtisch selbst ist der sensibelste Bereich. Wir reinigen freie Flächen, Bildschirmrahmen und Ablagekanten – Unterlagen, Ordner und persönliche Gegenstände bleiben unberührt, sofern Sie nichts anderes vereinbaren.
Dieses Verzeichnis ist die ausführliche Fassung dessen, was in Angeboten meist in drei Zeilen steht. Jede Position lässt sich einzeln takten, streichen oder ergänzen.
Unterlagen und persönliche Gegenstände bleiben unberührt
Sie müssen nichts davon vollständig beauftragen. Wir streichen, ergänzen und takten einzelne Positionen unterschiedlich, bis das Verzeichnis zu Ihrem Objekt und Ihrem Budget passt. Das Ergebnis wird Vertragsbestandteil und ist damit auch die Grundlage, an der Sie uns messen.
Jede Gruppe erhält einen eigenen Turnus – das ist der Hebel für ein gleichbleibendes Erscheinungsbild.
Sichtbarste Fläche im Haus. Glas, Sitzmöbel und Bodenzone werden hier engmaschiger bearbeitet als im übrigen Objekt.
Freie Schreibtischflächen, Bildschirmumfeld, Papierkörbe und Bodenfreiflächen – ohne Eingriff in Unterlagen.
Nach Belegung statt nach Kalender: Tischflächen, Stuhlkanten, Technikpulte und Gläserreste.
Fettfilm an Fronten, Kaffeemaschine, Spülbereich und Mülltrennung – der häufigste Beschwerdepunkt im Büroalltag.
Eigene Geräte und Textilien, feste Reihenfolge, Spenderkontrolle bei jedem Einsatz.
Bodenpflege, Glastürgriffe, Sockelleisten und Schmutzfangzonen an den Übergängen.
Diese vier Punkte verursachen erfahrungsgemäß die meisten Reklamationen – und lassen sich alle vorab regeln.
Wird nicht definiert, was bei belegten Tischen passiert, entsteht entweder Staub oder das Gefühl, jemand habe in Unterlagen gegriffen.
Spülmaschine ausräumen und Kühlschrank leeren ist keine Reinigungsleistung, wird aber fast immer erwartet. Das gehört schriftlich geklärt.
In Großraumbüros stört Maschinenlärm messbar. Ein festes Zeitfenster löst das Problem besser als jede Absprache im Einzelfall.
Ein unbenutzter Raum braucht keine Reinigung, ein dreifach belegter schon. Belegungsbezogene Einsätze sparen Aufwand und wirken zuverlässiger.
Alarm, Beleuchtung und Revierübernahme nach festem Ablauf.
Räume mit Rückständen werden bearbeitet, solange Zeit für Trocknung bleibt.
Papierkörbe, freie Flächen, Böden – Raum für Raum in fester Richtung.
Getrennte Ausrüstung, danach Kontrollblick auf Empfang und Flur.
Gerade die Schreibtischregel und der Diskretionsbereich werden in Angeboten oft ausgelassen – sie sind aber der Grund für die meisten Rückfragen im ersten Quartal.
Die häufigste Frage vor der Begehung ist die nach der Größenordnung. Deshalb hier offene Richtwerte statt eines Kontaktformulars ohne Zahlen.
| Objektgröße und Rhythmus | Was üblicherweise enthalten ist | Richtwert pro Monat |
|---|---|---|
| bis 150 m², einmal wöchentlich | Arbeitsplätze, Wege, Sanitär, Küche | ab 320 bis 480 Euro |
| bis 300 m², zweimal wöchentlich | wie oben, Sanitär im doppelten Takt | ab 750 bis 1.100 Euro |
| bis 600 m², dreimal wöchentlich | zusätzlich Empfang und Besprechung | ab 1.600 bis 2.300 Euro |
| ab 1.000 m², werktäglich | volles Verzeichnis, feste Revierzuordnung | ab 3.400 Euro |
| Glasflächen innen | Trennwände, Türen, Lichtausschnitte | ab 1,80 Euro pro m² je Durchgang |
| Grundreinigung Boden | Schichtabtrag, Neutralisation, Trocknung | ab 3,20 Euro pro m² |
Alle Angaben sind Richtwerte netto zuzüglich Umsatzsteuer, ermittelt aus abgeschlossenen Potsdamer Objekten vergleichbarer Größe. Ein verbindlicher Preis entsteht erst nach der Begehung, weil Zuschnitt, Zugang und Zustand der Fläche den Aufwand stärker bestimmen als die Quadratmeterzahl.
Wenn Mitarbeitende sagen, das Büro sei nicht sauber, meinen sie fast nie den Boden. Gemeint sind Teeküche, Sanitärbereich und der Besprechungsraum nach dem letzten Termin. Wer dort die Frequenz erhöht und im Archivbereich absenkt, verbessert den Eindruck ohne Mehrkosten.
Die Einteilung erfolgt als feste Revierzuordnung: Dieselben Personen betreuen dasselbe Objekt, weil Diskretion und Ortskenntnis in Arbeitsräumen nicht durch Einweisung ersetzbar sind. Sie kennen die Namen der eingeteilten Personen und die der benannten Vertretung.
Gemessen wird nicht nach Gefühl, sondern an den Prüfpunkten, die im Leistungsverzeichnis je Raumgruppe festgelegt sind. Bei der Begehung gehen wir diese Punkte gemeinsam durch, halten Abweichungen schriftlich fest und bessern ohne Zusatzberechnung nach.
Eine Meldung geht an einen benannten Ansprechpartner, nicht an wechselnde Nummern. Das ist der Unterschied zwischen einer Reklamation, die im Sand verläuft, und einer, die am nächsten Einsatztag erledigt ist.
Fensterinnen- und -außenreinigung, Teppichintensivreinigung, Reinigung von IT-Geräten, das Entsorgen von Akten sowie das Umräumen für Umzüge laufen nicht im Standardturnus mit. Ebenso wenig die Bedienung von Kaffeevollautomaten, für die Herstellervorgaben gelten.
Nur die freien Flächen. Papiere, Ordner und persönliche Gegenstände werden nicht verschoben. Wünschen Sie eine vollständige Tischreinigung, vereinbaren wir eine Clean-Desk-Regel mit Ihrem Team.
Ja, vor allem in kleineren Büros. Wir legen dann geräuschintensive Arbeiten in Randzeiten und stimmen die Reihenfolge so ab, dass belegte Räume zuletzt bearbeitet werden.
Auf Wunsch belegungsabhängig: Sie geben uns Zugriff auf den Raumplan oder melden kurz die genutzten Räume. So entfällt Aufwand für ungenutzte Flächen.
Diese Positionen werden meist quartalsweise oder halbjährlich eingeplant.