Wassereintrag in die Konstruktion
Hochdruck an undichten Fugen presst Feuchtigkeit hinter die Fassade. Folgeschäden zeigen sich innen als Feuchteflecken.
An der Fassade richtet falsche Technik mehr Schaden an als Verschmutzung. Zu hoher Druck treibt Wasser in die Konstruktion, löst Putzoberflächen an und beschädigt Fugen – sichtbar wird das oft erst Monate später.
Bevor Wasser auf die Fläche kommt, klären wir drei Dinge: aus welchem Material die Oberfläche besteht, in welchem Zustand Fugen und Anschlüsse sind und ob eine Beschichtung vorliegt. Danach entscheidet sich Druck, Temperatur und Mittelwahl.
An einer unauffälligen Stelle legen wir eine Testfläche an und beurteilen das Ergebnis nach der Trocknung. Erst dann wird die Gesamtfläche bearbeitet – das ist bei Bestandsfassaden in Potsdam Standard, nicht Sonderfall.
Jeder dieser Schäden ist teurer als die Reinigung selbst – und in der Regel nicht rückgängig zu machen.
Hochdruck an undichten Fugen presst Feuchtigkeit hinter die Fassade. Folgeschäden zeigen sich innen als Feuchteflecken.
Zu hoher Druck öffnet die Oberfläche. Die Fassade verschmutzt danach schneller als vorher.
Besonders bei historischem Mauerwerk mit Kalkfugen. Nachfugen ist eine Handwerksleistung mit erheblichem Aufwand.
Aggressive Mittel lösen Anstriche an oder verursachen Farbunterschiede zwischen gereinigten und ungereinigten Bereichen.
Eine grobe Zuordnung; die endgültige Entscheidung fällt nach der Testfläche.
Die Wasserableitung wird häufig zu spät bedacht: Abfließendes Reinigungswasser darf nicht ungefiltert in Grünflächen oder Regenwasserabläufe gelangen, wenn Mittel im Einsatz waren.
Verfugen, Verputzen, Anstriche, Imprägnierungen als Bauleistung, Abdichtungsarbeiten sowie das Aufstellen von Gerüsten sind keine Reinigungsleistungen. Bei denkmalgeschützter Substanz erfolgt jede Maßnahme nur in Abstimmung mit der zuständigen Stelle.
Doch, aber nur auf geeigneten, intakten Untergründen wie dichtem Beton. Auf Putz, historischem Mauerwerk und Faserzement arbeiten wir mit deutlich reduziertem Druck.
Bei Algenbewuchs auf Nordseiten je nach Lage zwei bis fünf Jahre. Eine Nachbehandlung mit Wirkstoffdepot verlängert das Intervall spürbar.
Fenster, Türen und Lüftungsöffnungen werden vorher geprüft und bei Bedarf abgeklebt. Das gehört zur Vorbereitung und wird im Angebot berücksichtigt.
Glas- und Steinflächen werden meist im selben Arbeitsgang mitbetrachtet.