Offener Arbeitsbereich
Große Tische, wenig Trennwände, viel Technik. Gereinigt wird der freie Bereich – Layouts, Muster und Modelle bleiben, wo sie liegen.
Agenturflächen sind gestaltet – und genau das macht ihre Reinigung anspruchsvoll. Sichtbeton, Industrieparkett, offene Kabelführungen und Glastrennwände vertragen keine Standardchemie und kein Standardtempo.
In Agenturen treffen wir regelmäßig auf Materialien, die im klassischen Büro selten vorkommen: unversiegelter Sichtbeton, geöltes Holz, Rohstahl, Filzakustik und großflächiges Glas. Jedes dieser Materialien reagiert anders auf Feuchtigkeit und Reinigungsmittel.
Wir legen deshalb vor Beginn eine Materialliste an und ordnen jedem Belag ein freigegebenes Verfahren zu. Wo Unsicherheit besteht, arbeiten wir mit einer unauffälligen Testfläche, bevor die Gesamtfläche bearbeitet wird.
Die Trennung ist wichtiger als in klassischen Büros, weil Arbeitsergebnisse häufig offen im Raum liegen.
Große Tische, wenig Trennwände, viel Technik. Gereinigt wird der freie Bereich – Layouts, Muster und Modelle bleiben, wo sie liegen.
Akustikelemente, Stative, Kabelwege: hier arbeiten wir trocken und ohne Umstellen von Equipment.
Glas, Displays und Sitzmöbel – der Bereich mit dem höchsten Anspruch an Streifenfreiheit.
Häufig zugleich informeller Besprechungsort, entsprechend stärker belastet als im normalen Büro.
Restmaterial, Musterplatten, Verpackungen: Reinigung nur der Verkehrsflächen, keine Sortierung.
Eine verkürzte Übersicht der Zuordnungen, die wir in Agenturflächen am häufigsten treffen.
Die Materialliste ist hier kein Formalismus: Sie ist die Grundlage dafür, dass eine unversiegelte Fläche nicht durch ein Standardreinigungsmittel dauerhaft fleckig wird.
Agenturen arbeiten in Wellen. Vor Abgabeterminen sind Räume abends und am Wochenende belegt, danach folgen ruhigere Phasen mit viel Aufräumbedarf.
Wir planen deshalb mit einem Grundturnus und einer abrufbaren Zusatzposition für die Tage nach Projektabschluss oder Pitch – das ist wirtschaftlicher als ein dauerhaft hoher Turnus.
Kameras, Rechner, Schnittplätze, Lichttechnik, Kabelverbindungen, Musterwände und Modellbauteile bleiben unberührt. Auch das Entsorgen von Material- oder Druckresten erfolgt nur, wenn es eindeutig gekennzeichnet ist – Fehlentsorgungen sind hier besonders folgenreich.
Trocken oder nebelfeucht mit pH-neutralen Mitteln und ohne stehende Feuchtigkeit. Vorher prüfen wir an einer verdeckten Stelle, ob der Untergrund versiegelt ist – das entscheidet über alles Weitere.
In gewissem Rahmen ja. Wir vereinbaren einen Grundturnus mit zwei alternativen Zeitfenstern, damit Produktionstage nicht zur Absage führen.
Nur auf Wunsch und mit geeigneten Tüchern ohne Sprühauftrag. Bei kalibrierten Displays raten wir dazu, die Reinigung im Team zu belassen.
Glas- und Bodenpositionen prägen den Eindruck offener Flächen besonders stark.