Parkebenen und Fahrgassen
Reifenabrieb, Staub und Flüssigkeitsreste. Maschinelle Bearbeitung ebenenweise, meist nachts oder in den frühen Morgenstunden.
Ein Parkhaus lässt sich nicht schließen, nur umleiten. Anders als bei der Tiefgarage eines Wohnhauses steht hier laufender Umsatz auf der Fläche, und jede gesperrte Ebene kostet Stellplatzerlöse. Die Reinigung wird deshalb um den Betrieb herum geplant, nicht umgekehrt.
Jeder dieser Bereiche hat eine eigene Belastung, eigene Sicherheitsanforderungen und einen eigenen sinnvollen Turnus.
Reifenabrieb, Staub und Flüssigkeitsreste. Maschinelle Bearbeitung ebenenweise, meist nachts oder in den frühen Morgenstunden.
Höchste mechanische Belastung und größtes Rutschrisiko bei Nässe. Hier zählt die Rutschhemmung mehr als die Optik.
Der Bereich, an dem Nutzer das Parkhaus bewerten. Enge Flächen, hohe Frequenz, oft Geruchsprobleme, meist täglicher Turnus.
Automaten, Glasflächen und Bodenbelag im Eintragsbereich. Sichtbar, kundennah und deshalb mit kurzem Abstand.
Grundlage ist die Belegungskurve. In den meisten innerstädtischen Parkhäusern liegt das Tief zwischen drei und sechs Uhr morgens, in Objekten an Einkaufslagen zusätzlich am frühen Sonntagmorgen. Diese Fenster bestimmen unsere Einsatzplanung.
Die Ebenen werden nacheinander bearbeitet, jeweils mit Absperrung und Beschilderung. Eine Ebene bleibt in der Regel weniger als zwei Stunden betroffen, sodass die Leitzentrale die Zufahrt entsprechend steuern kann.
Für stark frequentierte Bereiche wie Treppenhaus und Kassenzone empfehlen wir einen eigenen, kurzen Turnus unabhängig vom Ebenenrhythmus, weil sie den Eindruck des Objekts prägen.
Reinigungsarbeiten und Fahrverkehr auf derselben Fläche verlangen eine klare Absicherung.
Eine feucht hinterlassene Rampe ist die gefährlichste Fläche im ganzen Objekt. Sie wird zuletzt bearbeitet und bis zur vollständigen Abtrocknung gesperrt.
Mitarbeitende arbeiten in Warnkleidung und niemals ohne Sicht auf die Fahrgasse. Maschinen werden mit Rundumleuchte geführt.
Fehlt die Ankündigung, fahren Nutzer in den Arbeitsbereich. Absperrung und Hinweisschild gehören zur Leistung, nicht zur Improvisation.
Urin in Ecken und hinter Türen ist ein wiederkehrendes Thema. Es braucht eine gezielte Behandlung, nicht nur häufigeres Wischen.
Die Ebenenrotation ist das Planungsprinzip dahinter: Statt einmal jährlich alle Ebenen zu sperren, wird jede Ebene in einem festen Rhythmus einzeln bearbeitet, sodass der Betrieb nie vollständig unterbrochen wird.
Wir bedienen keine Schrankenanlagen oder Kassenautomaten, übernehmen keine Verkehrslenkung über die Absicherung unseres Arbeitsbereichs hinaus, entfernen keine abgestellten Fahrzeuge und führen keine Arbeiten an Beleuchtung, Entwässerungstechnik oder Brandschutzeinrichtungen durch.
Nur der jeweils bearbeitete Abschnitt. Wir arbeiten in Teilflächen mit Absperrung, sodass die Ebene befahrbar bleibt.
Ja, das ist bei Parkhäusern der Regelfall. Der Einsatz wird an der Belegungskurve ausgerichtet, nicht an üblichen Arbeitszeiten.
Sie werden nicht entsorgt, sondern dokumentiert und an die von Ihnen benannte Stelle übergeben.
Zufahrten, Außenflächen und Winterdienst greifen bei Parkobjekten unmittelbar ineinander.